Eines meiner Hobbys - Ein Schreiberling sein. Voila. Viel Spaß! (Und den werdet Ihr haben.)
Der Affenpark
...Der Bezirk Westend ist ein typischer Altbau-Bezirk mit schmalen Straßen, dreckigen Hinterhöfen und Außenklos. Es war ein typischer Arbeiter-Bezirk mit der höchsten Ausländerquote der Stadt, und kein normaler Bürger wollte hier einen Fuß reinsetzen, geschweige denn hier leben. So konnten sich die Ausländer ungestört entfalten und dem Bezirk eine typische, unverwechselbare Note verpassen. Die Türken und die Araber bauten sich ihre Döner-Läden, ihre Süpermarket und ihre Bäckereien mit Köstlichkeiten aus dem Orient. Und die Jugoslaven besorgten sich Stühle und verlegten ihre Wohnzimmer auf die Straße....
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Chronik 2005
...Einen von uns
provozierte er unaufhörlich, klatschte ihn paar mal auf die Fresse, und
schließlich kugelten sich die Beiden mitten auf der Fahrbahn der
Skalitzer Straße. Der Kumpel hat es geschafft dem Türken paar Mal in die
Fresse zu hauen und seine Brille zu zertrümmern, dafür haute der Türke
dem Kumpel eine leere Bierflasche an den Schädel. Die Bierflasche ist an
seinem Kopf zerbrochen, das Blut strömte auf die Fahrbahn. Die Autofahrer
blieben stehen und hupten wie wild, weil sie am Weiterfahren gehindert
wurden. Hoch über der Straße rollte mit lautem Krachen und Quitschen ein
Zug der U-Bahnlinie 1 vorbei. Der andere Kumpel mischte sich ein und
versuchte dem einen zu helfen. Ich packte den Türken am Bein und
versuchte ihn wegzuzerren. Plötzlich kamen auf der anderen Straßenseite
5 andere Türken daher. Sie gingen auf uns zu...
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Rock'n'Roll, baby!
Ich stell mir das so vor:
- Wenn ich in Berlin am Alexanderplatz-Untergeschoss plötzlich durchdrehen und anfangen würde, loszubrüllen: «Scheisse! Warum verreckt Deutschland so?! Kann mir das jemand erklären?», dann sollten sich mindestens 3 Leute finden, die im Vorbeigehen ihren Senf zur hoffnungslosen Lage der Nation einwerfen würden. Sollte ich das Gleiche in München am Marienplatz-Untergeschoss durchziehen, dann würden die Leute einen weiten Bogen machen und entsetzte Blicke auf mich werfen. Solche Aktionen machen in München nur Verrückte, und vor Verrückten hat man Angst...
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Die SNOBalisierung der Stadt München und ihre Auswirkung auf das Zwischenmenschliche
14 Jahre habe ich gebraucht, um an diesem Punkt anzukommen. 14
Jahre lang liebte ich diese Stadt vom ganzen Herzen und war bereit, ihr
alles zu geben: mein ganzes Geld, meine ganze Freizeit, meine Kreativität,
einfach alles. Mein Vater wurde vor 8 Jahren abgeschoben, meine Mutter
ist vor 7 Jahren gestorben, und ich bin immer noch hier. In München.
Schreibe unaufhörlich Geschichten und Lieder über diese Stadt. Habe an
allen möglichen und unmöglichen Ecken dieser Stadt gewohnt: Pasing,
Maxvorstadt, Bogenhausen, Au, Gern, Fürstenried, Berg-am-Laim, Giesing
und Münchner Umland. Und wenn du mich fragst: ja, ich liebe diese Stadt
immer noch vom ganzen Herzen. Darum habe ich bisher auch nicht über's
Herz gebracht, diese Stadt zu verlassen, trotz all der Scheiße, die bei
hier abläuft...
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Die Ausbildung zum IT-Systemelektroniker
Die neuen IT-Berufe (IT-Systemelektroniker, Fachinformatiker, IT-Kaufmann)
haben in der letzten Zeit für sehr viel Aufsehen gesorgt. Von riesiger
Durchfallquote bei der Abschlussprüfung und völlig unkompetenten, frisch
ausgebildeten «Fachkräften» sei die Rede. Ich, als frisch
ausgebildeter IT-Systemelektroniker, möchte nun all den außenstehenden Leuten ein Paar ungeschminkte Einblicke in den Verlauf dieser neuen Berufsausbildung gewähren...
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Hip-Hop can never be a way of life
New York, Mitte der 70er Jahre. Die Disco- und Clubszene beherrscht die
Stadt. Ganze Scharen von tanzenden Menschen mit glitzernden Anzügen bevölkern
die New Yorker Diskotheken, um auf stampfende Disco-Beats sich gegenseitig
mit kunstvollen Tanzschritten zu beeindrucken. Zur gleichen Zeit bahnt
sich auf einem Park-Gelände irgendwo in Harlem eine Hip-Hop-Party an.
Einige D.J.'s bauten riesige Boxen (boom boxes) mitten in der Wiese auf.
Binnen kürzester Zeit befindet sich die ganze Nachbarschaft auf der
Wiese. «Es wurde viel getrunken und geraucht, und dann all die Girls,
Mann!» Der erste D.J. legt los. Er hat eine Plattenkiste...
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Freiheit - eine passende Vorlage zum Ethik-Unterricht
Dieses Wort begleitet mich irgendwie schon das ganze Leben. Als ich früher als
kleiner Junge noch in der Sowjetunion lebte, was dieses Wort ganz groß in
aller Munde. Der Staat, so hieß es, schränkt die Menschen in ihrer
Freiheit ein. Sie können nicht frei ihre Meinung äußern. Sie können
sich nicht irgendwo auf der Strasse hinstellen und demonstrieren. Sie k�nnen
nicht einmal in Ruhe telefonieren, denn die Gespräche werden allesamt
abgehört. Und das wohl wichtigste - sie können nicht in den goldenen
Westen reisen, nur innerhalb des Ostblocks, denn...
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Was tun?
Das Prinzip des kapitalistischen Systems ist es, reich zu werden. Deshalb
raubt der Mensch die Natur aus, um Geld daraus zu machen. Er verkauft völlig
gewissenlos unsere Mutter Erde, wie eine Hure, für billiges Etwas, was
sich «Geld» nennt. Und das alles nur dafür, damit sein Arsch es
schön bequem hat auf dem kuschel-weichen-warmen Sessel, um sich
irgendwelchen sinnlosen und manchmal wirklich traurigen, erbärmlichen
Shit in der 10.000.-DM-16:9-Glotze zu geben...
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