Analyse v1.0 © 2009 by Igor K

Herzlich willkommen bei Persönlichkeitsanalyse!

Dieses Programm ermittelt anhand von spezifischen Merkmalen Ihre Persönlichkeitsanteile / Charakterzüge und stells sie grafisch dar. Es werden lebensgeschichtliche Hintergründe aufgezeigt, die zur Bildung Ihrer Charakterzüge geführt haben KÖNNTEN.

ACHTUNG!

Dieser Test ist nicht für Personen unter 18 geeignet. Personen, bei denen eine bekannte psychische oder psychiatrische Erkrankung vorliegt, werden von der Benutzung dieses Programmes dringend abgeraten. Das selbe gilt auch für Personen, die im Moment labil und/oder psychisch instabil sind, oder eine Krise durchmachen.

Programmablauf / Benutzung

Es werden Ihnen insgesamt 80 Fragen gestellt. Jede dieser Fragen kann mit [Trifft nicht zu], [Trifft einbisschen zu], [Trifft teilweise zu] oder mit [Trifft voll zu] beantwortet werden. Das sieht in etwa so aus:

Frage:
«Regeln, Ordnung, Struktur und Disziplin sind das Wichtigste im Leben»

Antwort:
[ ] Trifft nicht zu
[ ] Trifft einbisschen zu
[X] Trifft teilweise zu
[ ] Trifft voll zu

Sie beantworten die Frage, indem Sie auf das entsprechende Radio-Button und anschließend auf [Weiter] klicken. Dann wird Ihnen die nächste Frage gestellt, und so weiter.

Nach dem erfolgreichen Abschluss des Tests wird Ihnen ein Diagramm Ihrer Persönlichkeit dargestellt. Die ermittelten herausragenden Charakterzüge werden aufgelistet und erläutert. Es werden lebensgeschichtliche Hintergründe erläutert, die zur Herausbildung jedes jeweiligen Charakterzuges geführt haben KÖNNTEN. Zum Abschluss werden Ihnen Richtungen aufgezeigt, die Sie für Ihre weitere Persönlichkeitsentwicklung einschlagen sollte, um langfristig aus einem Extrem rauszukommen und ein seelisches Gleichgewicht herzustellen. Hier fließen einige Aspekte aus der Individualpsychologie ein. Ansonsten ist dieses Programm fast ausschließlich tiefenpsychologisch-analytisch fundiert, basierend auf der analytischen Psychologie von C.G. Jung und F. Riemann. Mehr dazu weiter unten.

Damit die Analyse richtig funktioniert ist es unbedingt notwendig, die Ihnen gestellten Fragen aufrichtig und ehrlich zu beantworten, auch wenn die Frage noch so unangenehm, verstörend oder peinlich für Sie ist. Wenn Sie anfangen, vor der Beantwortung nachzugrübeln, wie etwa: «Das kann ich doch nicht einfach so beantworten, was sollen die anderen von mir denken? Nein, so bin ich nicht, so will ich nicht sein!», dann wird die Analyse fehlerhafte Ergebnisse liefern.

Wenn Ihnen die Antwort nicht sofort einfällt, dann lassen Sie sich ruhig Zeit. Denken Sie in Ruhe nach, vergleichen Sie Ihre früheren Lebenssituationen mit den heutigen.

Möglichkeiten und Grenzen

Das Programm basiert im wesentlichen auf dem Buch «Grundformen der Angst» von Fritz Riemann, «Miteinander Reden» von Friedemann Schulz von Thun, und «Das Drama des begabten Kindes» von Alice Miller, und enthält Elemente aus den Werken «Menschenkenntnis» und «Der Sinn des Lebens» von Alfred Adler, sowie «Charakteranalyse» von Wilhelm Reich. Das zugrundeliegende Buch «Grundformen der Angst» ist ein Standardwerk, und meines Erachtens die beste Charakterstudie, die es gibt. Es behandelt die häufigsten Charakterzüge in unserer westlichen Welt.

Es ist jedoch bei weitem nicht die vollständigste Charakterstudie. Genauer gesagt umfasst dieses Werk - und somit auch dieses Programm - lediglich vier Charaktereigenschaften, die auf Abraham und Freud zurück gehen: «schizoid», «depressiv» (Freud: «oral», «masochistisch»), «zwanghaft» (Freud: «anal») und «hysterisch» (Freud: «phallisch»), und ferner auch «narzisstisch». Andere Charakterzüge wie «cholerisch», werden von diesem Programm nicht erfasst, sind aber für künftige Versionen vorgesehen. Psychische und psychiatrische Erkrankungen nach ICD-10 bzw. DSM-IV, wie etwa Schizophrenie, Bi-Polare Störung (Manische Depression), Angststörung oder Borderline-Persönlichkeitsstörung, werden hier ebenfalls nicht erfasst. Ein ICD-10-Diagnosemodul soll aber ebenfalls in künftigen Versionen implementiert werden.

Hier treten bereits Schwierigkeiten auf. Dieses Programm erfasst lediglich die fünf Charaktereigenschaften eines Menschen, also die Nuancen, die Gewichtung seiner Persönlichkeit. Viele psychiatrische Erkrankungen weisen jedoch eine eigenständige Symptomatik auf, und teilweise überschneiden sich die Symptome mit den vier vorgestellten Charaktereigenschaften, und sorgen für Verwirrung. Oftmals ist eine Charaktereigenschaft lediglich ein Symptom einer ganz anderen, eigenständigen Erkrankung, die mit diesem vorliegenden Programm nicht erfasst werden kann. So kann zum Beispiel ein schizoider Charakterzug ein Symptom für bestimmte Formen von Schizophrenie sein. Ein depressiver Charakterzug kann zum Beispiel ein Symptom einer Posttraumatischen Belastungsstörung sein. Ein hysterischer Charakterzug hat gewisse Ähnlichkeiten mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung. Dieser Aspekt muss sehr sorgsam beachtet werden, um vor voreiligen Fehldiagnosen geschützt zu sein.

Klicken Sie hier, um mit dem Test zu beginnen.